Wenn man seine Arbeiten, Bücher, Briefe … was auch immer mit LaTeX gestaltet, dann möchte man ja in aller Regel von den typographischen Errungenschaften des Textsatzsystems profitieren. Manch engstirnige und nur Textverarbeitungen gewöhnte Einrichtungen und Institute – speziell im universitären Umfeld – bestehen aber auf gewissen Vorgaben, die sich am Können der Textverarbeitungen und nicht an leserfreundlicher und gutaussehender Typographie orientieren.

Mir ist soetwas bisher noch nicht untergekommen, in meinen Studiengängen waren die Vorgaben oft entweder verhandelbar oder nicht so strikt, wie das bei einigen anderen Fachbereichen der Fall zu sein scheint. Für solche Situationen gibt es das Stylefile wordlike.sty. Damit wird der LaTeX-Output weitgehend dem nachempfunden, was man vom Aussehen her so aus Textverarbeitungen kennt. Das Stylefile von Jürgen Fenn ist hauptsächlich für die Verwendung mit der article-Klasse gedacht, funktioniert aber laut Dokumentation auch mit der entsprechenden KOMA-Script-Klasse.

Ich musste den Style noch nicht ausprobieren, stelle ihn aber hier vor, weil ich es für ein praktisches Helferlein im Unialltag halte, welches dabei unterstützen kann, Fettnäpfchen zu vermeiden, wenn man mit dem LaTeX-Output so gar nicht weiter kommt.

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